Ursula Pellens

Examinierten Altenpflegerin

pellinsMeine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin habe ich im Jahr 1988 erfolgreich abgeschlossen. Nach der Ausbildung war ich viele Jahre in einem Altenpflegeheim beschäftigt, davon zwei Jahre als verantwortliche Gruppenleiterin in leitender Funktion. In den Jahren 2002 bis 2007 habe ich meinen Beruf in der ambulanten Pflege ausgeübt. Seit Dezember 2007 bin ich im Team der Sozialeinrichtung AurA Roßdorf als Altenpflegerin und stellvertretende Pflegedienstleiterin tätig. Hierbei kommt mir meine 20jährige Berufserfahrung zugute, denn ich konnte sowohl im Heim als auch in der ambulanten Pflege umfangreiche Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln. Als ganz besonders reizvoll an meinen jetzigen Platz empfinde ich das anspruchsvolle Konzept der AurA, dass sich u.a. sehr intensiv mit dem Thema der Biographiearbeit beschäftigt. Den Erinnerungen der Gäste genügend Raum zu geben und mit sensibler Begleitung über Stationen der Lebensgeschichte zu sprechen ist für mich eine neue Herausforderung, die gleichermaßen wertvoll und interessant ist. Neben dem biographischen Schwerpunkt der AurA erlebe ich es als bedeutsam, dass aktive Beschäftigung, Stimulans, das Anregen der Sinne, Geselligkeit, Spiele und alltagsnahe Aktivitäten tagtäglich mit den Gästen gemeinsam getan werden. Zu meinen Aufgaben gehört es durch individuelle Angebote bei der Pflege und Begleitung von Menschen die uns besuchen, deren Lebensqualität (und die der Angehörigen) positiv zu beeinflussen und zu unterstützen. Viele hierzu erforderliche Kenntnisse hab ich in meiner Berufserfahrung erworben, aber neben aller Praxis gehört zur Steigerung der Wohlbefindlichkeit auch ein gesunder Menschenverstand eine positive Lebenseinstellung und die Freude am Arbeiten mit älteren Menschen. Mit meiner Arbeit möchte ich bildlich gesprochen „Türen öffnen“, um den Tagesbesuch der Gäste so angenehm wie möglich zugestalten. Dabei geht es mir um Kontakt, Aufmerksamkeit, Respekt, Würde und Achtsamkeit. Oft erlebe ich, dass es die sog. Kleinigkeiten im Tagesverlauf sind, wie zum Beispiel: Blickkontakt, in die Hocke gehen um den sitzenden Gast direkter zu erreichen. Wertschätzende Anreden, verbindliche Zusprache und Austausch sind keine Floskeln, sondern gelebte Selbstverständlichkeit. Da kein Mensch dem anderen gleicht und keine Einschränkung einer anderen, ist der Umgang immer sehr individuell. Persönlich am Herzen liegen mir die aktive Förderung, die Unterstützung und die Hilfe zur Selbsthilfe unserer Gäste. Begleiten, Unterstützen und Helfen statt Eingreifen und Tätigkeit übernehmen sind Arbeitsweisen, welche ich umsetze und bei denen ich auch viel von den Gästen erfahren darf.